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September 22 @ 19:00 - 21:00

Shelley in Haiti – Intakte Familien durch Schaffung von Arbeitsplätzen

Haitianische Waisenkinder werden aus Armut zur Adoption freigegeben. Shelley ist davon so erschüttert, dass sie nach Haiti reist und dort ein Netzwerk für Kunsthandwerk gründet. Auf diese Weise erreicht sie, dass die Familien finanzielle Sicherheit haben und sich nicht mehr gezwungen sehen, ihre Kinder abgeben zu müssen.

Das Waisenkind aus Haiti

Shelley Jean ist US-Amerikanerin. Mit Haiti, dem Inselstaat in der Karibik, hatte sie in ihrem Leben noch nie etwas zu tun, bis sie online auf das Foto eines Waisenkindes stößt. Sie spürt sofort eine emotionale Verbindung zu diesem kleinen Menschen. Deshalb beschließen Shelley und ihr Mann, den haitianischen Jungen zu adoptieren.

Der Schock in Haiti

Shelley reist nach Haiti, um alles in die Wege zu leiten und ihr zukünftiges Familienmitglied kennenzulernen. Vor Ort allerdings wird ihr komplettes Weltbild auf den Kopf gestellt, was die Adoption von haitianischen Kindern angeht. Unter Tränen und mit schweren Herzen geben Mütter ihre Kinder an Heime ab, die eine Adoption vermitteln. Nicht aus Mangel an Liebe landen diese Kinder im Waisenhaus, sondern nur aus einem einzigen Grund: Armut. Als Shelley diesen furchtbaren und schmerzhaften Kreislauf begreift, ist sie zutiefst erschüttert. Sie kann nicht anders: sie beschließt, den Kreislauf zu durchbrechen und diesen Familien ein Zusammenbleiben zu ermöglichen. Ihr Plan: Die Schaffung von Arbeitsplätzen und finanzielle Stabilität für die Familien. Ihre Produkte: Selbst hergestellter Schmuck aus den Materialien, die vor Ort verfügbar sind.

Nie den Mut verlieren!

Leicht war es nicht, nie. Shelley, ihre Familie und ihre Freunde vor Ort mussten sich gegen Widerstände und Naturkatastrophen wie Hurrikans und das fürchterliche Erdbeben von 2010 behaupten. Oft genug sank ihnen der Mut. Doch ihr Netzwerk zum Vertrieb von selbst hergestelltem Schmuck kam langsam auf die Beine, vergrößerte sich und ist mittlerweile international tätig und anerkannt.

Lesung mit der Übersetzerin

Amy Koppe ist Ehefrau, Mutter, Inhaberin eines Sozialunternehmens, Übersetzerin und eine gute Freundin von Shelley Jean. Sie kennt ihre Geschichte wohl mit am besten. Am Donnerstag, den 22. September ist sie zu Gast in Bayreuth und stellt das Buch „Shelley in Haiti“ bei einer Lesung in den Räumlichkeiten der Evangelisch-Methodistischen Kirche in Bayreuth vor. Die Lesung findet in Kooperation mit dem Eine Welt Laden Bayreuth und der Evangelisch-Methodistischen Kirche Oberfranken statt. Der Eine Welt Laden wird an diesem Abend Kunsthandwerk aus Haiti anbieten.

Wir laden herzlich ein zu dieser spannenden und sicher sehr emotionalen Lesung! Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.