Manuel, das „Irgendwie-Anderskind“ ist… irgendwie anders.

Titel: Manuel, das „Irgendwie-Anderskind“

Autor: Alexander Brummer

Verlag: Eleva

Mit fünf Jahren erfährt er plötzlich, dass er eine schlimme Krankheit hat. Von heute auf morgen ändert sich sein ganzes Leben. Statt in den Kindergarten zu gehen, muss Manuel in ein Krankenhaus, ganz weit weg von daheim, wo er am Kopf operiert wird und auch danach noch wochenlang dort bleiben muss. Es vergeht eine lange Zeit, und Manuel erlebt dort viel schöne, aber auch traurige Dinge, bis er endlich wieder nach Hause darf. Am schlimmsten ist für ihn, dass sein bester Freund Timmy es nicht schafft, sondern im Krankenhaus stirbt. Aber auch für Manuel soll es nicht der letzte Krankenhausaufenthalt gewesen sein.

Ein autobiografisches Kinderbuch mit überraschendem Tiefgang. Nicht nur heile Welt und Friede-Freude-Eierkuchen, sondern eine ergreifende Erzählung über die Erkrankung der kleinen Manuel und seinen Kampf gegen die Krankheit. Mit Sicherheit keine leichte Kost für Kinder, denn auch das Thema Leiden und Tod wird nicht ausgeklammert. Eltern sollten sich also unbedingt auch Zeit nehmen, mit ihrem Nachwuchs über das Gelesene zu reden und ihre Fragen zu beantworten.

Meiner Meinung nach sehr empfehlenswert, v.a. für Kinder, die chronisch Kranke in ihrer Familie oder im Freundeskreis haben, denn es wird kindgerecht erklärt, welche Auswirkungen so etwas im Alltag haben kann. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen, konnte und wollte es nicht aus der Hand legen.

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